GeekWeek
Workshopformat im Theaterhaus Hildesheim vom 11. - 14.10.16


Theaterhaus Hildesheim
Workshops/Seminare

Ein Geek ist ein Experte und Enthusiast. Der Geek verfügt wie der Nerd über ein enormes fachliches Wissen. Im Gegensatz zu diesem zieht sich der Geek bzw. das Geek Girl aber nicht in ein stilles Kämmerchen zurück, sondern sucht den Kontakt zu Gleichgesinnten – um sich auszutauschen, weiterzubilden und die Freude an seinem bzw. ihrem geekigen Lieblingsthema mit anderen zu teilen.

Die GeekWeek möchte eine Plattform, einen open space für Austausch und Fortbildung bieten: Vom 11. bis zum 14. Oktober öffnet das Theaterhaus die Türen für alle, die im Alltagstrott ihre Inselinteressen nicht richtig ausleben können, die das Zusammensein mit anderen außergewöhnlichen Charakteren genießen und den Herbst mit ausgiebigen & spannenden Fachsimpeleien beginnen wollen. Gelegenheit dazu bieten vier Workshops zu Rechtlichen Grundlagen, Ensemble, Sprechen auf der Bühne sowie Licht und Schatten und mehr – von (Hildesheimer) Geeks für (Hildesheimer) Geeks. 
Anmeldung und weitere Informationen gibt's unter www.theaterhaus-hildesheim.de oder unter geek@theaterhaus-hildesheim.de 

 

Ablaufplan der GeekWeek:

Di, 11. + Mi, 12.10.2016 | 10 - 16 Uhr | WS Schattenwelt – Workshop zu Thema Lichtgestaltung (Thimo Kortmann) 
Eine Welt ohne Schatten ist eine Welt ohne Orientierung, wie eine Umgebung im Nichts. Schatten gibt Richtung, gibt Tiefe und gibt Leben. Wenn wir über Licht nachdenken sollten wir zuerst Schatten erforschen, denn nur durch die Abwesenheit von Licht wird uns dessen Qualität bewusst gemacht. Jede Struktur, jede Oberfläche, jedes Gesicht wird erst durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten lebendig.
Wir werden gemeinsam Lichtstimmungen entwickeln die insbesondere die Qualität von Schatten berücksichtigen. Unterstützt wird das kreative Arbeiten durch grundsätzliches Wissen über Licht und Beleuchtung.

Mi, 12.10.2016 | 10 - 16 Uhr | WS Freischaffend in den Darstellenden Künsten – Startpunkte, Grundlagen, Rechtliches (Maike Tödter)
Die Arbeit in der Freien Szene bringt so mancherlei Frage mit sich, die nicht nur künstlerischer Natur sind. Auf einmal ist man selbstständig freischaffend tätig, ob als Einzelselbstständige*r oder als Freie Gruppe, ob aus dem Angestelltenverhältnis heraus oder direkt nach dem Studium. Hier gilt es im Verwaltungsdschungel ein paar grundlegende Schritte zu tun, die jedoch bei näherem Hinsehen nicht so kompliziert sind, wie häufig gedacht. Wir behandeln Fragen nach möglichen Rechtsformen, GbR-Gründung, Steuerliche Grundlagen und Faustregeln der Organisation. Der Workshop richtet sich an Teilnehmende auf dem Weg in die Professionalisierung sowohl im künstlerischen als auch im organisatorischen Bereich.

Do, 13. + Fr, 14.10.2016 | 10 - 16 Uhr | WS Ensemble – Zusammen was machen (Maike Tödter)
Ensemble kommt von frz. Ensemble‚ zusammen, miteinander, zugleich, insgesamt; das Ganze, Gesamtheit. Im Bereich der Darstellenden Künste bezeichnet das Wort außerdem die Gesamtheit der künstlerisch Tätigen, den Körper der Institution, der Gruppe oder der Compagnie. Wie stark sich einzelne Formationen hierbei als Ensemble definieren, oder eher als Kollektiv, Schwarm oder Netzwerk, variiert. Gemeinsam ist ihnen das zusammen.
Der Workshop beschäftigt sich auf theoretischer und auf praktischer Ebene mit dem gruppenbasierten Arbeiten an gemeinsamen Vorhaben - in den darstellenden Künsten und darüber hinaus. Dabei bedienen wir uns der Körperpraxis, um organisationstheoretische Überlegungen anzustellen. Warum z.B. kann eine Gruppe nach kurzem Eingewöhnen hochkomplexe Choreografien ausführen, aber niemand schafft es, den Probenmüll runterzubringen? Welche Prämissen sollten für die Gründung einer funktionstüchtigen Freien Gruppe erfüllt sein?

Do, 13. + Fr. 14.10.2016 | 10 - 16 Uhr | WS Stimme, Sprechen und Atmung auf der Bühne – Grundlagen (Lina Hasse)
Der Workshop beschäftigt sich mit den Grundlagen des Sprechens und der Atmung unter dem ganzheitlichen Ansatz nach dem Konzept Schlaffhorst-Andersen. Die Atmung ist die wichtigste Voraussetzung, um seine Stimme richtig einzusetzen und damit einen physiologischen und vollen Stimmklang zu erzeugen. Zur Förderung der verständlichen Sprache auf der Bühne wird die Artikulation in dem Workshop eine wichtige Rolle spielen. Mit Hilfe theoretischer Erklärungen, sowie anatomischen Hintergründen werden wir die Abläufe der Atmung und der Stimmerzeugung verstehen lernen. Durch verschiedene Übungen werden wir die Atmung ins Bewusstsein bringen.
Ziel ist es einen mühelosen und tragfähigen Stimmklang zu erzeugen und langfristigen Stimmschäden vorzubeugen. 



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