Nina de la Chevallerie, Regisseurin, und Luise Rist, Autorin, sind die Gründerinnen des boat people projekt, Göttingen. Unter diesem Label schreiben und inszenieren sie seit 2009 Theaterstücke mit einem afrikanisch-europäischem Ensemble, zu dem Flüchtlinge gehören als auch Kunstschaffende aus den Bereichen Schauspiel, Musik und Tanz. Der Name boat people projekt steht programmatisch für die Arbeit des Teams. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Flucht und Flüchtenden steht im Mittelpunkt aktueller und künftiger Theaterproduktionen.
Die Theaterstücke sind politisch, weil sie konkrete Ereignisse und Geschichten von Flüchtenden erzählen. Sie sind poetisch, weil das dokumentarische Material zu einer Fiktion verdichtet wird. Kooperationen bestehen mit dem Goethe Institu, der Gesellschaft für bedrohte Völker, mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen, dem Literarisches Zentrum Göttingen, dem Klecks-Theater Hannover. Mitglied im Netzwerk der Anna-Lindh-Foundation.
GENRE: Theater für Jugendliche, Theater für Erwachsene
LANDSCHAFT/REGION: Landschaftsverband Südniedersachsen
SPIELSTÄTTE:
Theater ohne eigene Spielstätte
