Vorstellung des Buches „Darstellende Künste im Öffentlichen Raum“ mit anschließender Podiumsdiskussion und Publikumsgespräch am 27. Februar 2018 um 18 Uhr in der Alten...
Das Gewächshaus ist eine Veranstaltungsreihe für und von Menschen, die in der Kultur arbeiten - rund um die Themen Demokratie leben, Populismus bekämpfen und Freiheit erhalten. Wir wollen uns, unsere Mitglieder und unsere Partner*innen fit machen, gegen die Argumente der Populisten, gegen aktuelle Tendenzen, die unsere Demokratie bedrohen. Wir wollen gemeinsam die Pflanze der Freiheit gießen. Kick off Veranstaltung am 5. März von 10.30-16.30 im Pavillon Hannover im Programm u.a.:Vortrag von Alexander Hensel (Göttinger Institut für Demokratieforschung)Zwiegespräch zwischen Ruben Neugebauer (Künstler*innenkollektiv peng!) undAnna-Lena von Hodenberg (Campact) moderiert von Raven Musialik (taz, futurzwei)Diskussion und gemeinsame Schwerpunktsetzung für die Veranstaltungsreihe  Viele aktuelle Entwicklungen machen selbst den mutigsten Menschen Angst, lassen die Politischsten sich eine einsame, private Insel wünschen und die größten Idealisten verzagen. Gerade die Kultur und die Menschen, die für sie und in ihr arbeiten, rutschen in einen sehr anstrengenden Spagat. Einerseits wird Kultur als Allheilmittel gefeiert, anderseits stehen viele Kulturschaffende leicht überfordert vor den vielen Problemen, die sie – auch noch mit bescheidenen finanziellen Mitteln – lösen sollen. Deshalb wollen wir ein "Gewächshaus" bauen, in dem Kompetenzen vermittelt werden und Netzwerke geknüpft werden können, in dem man sich gegenseitig Mut machen kann und Impulse dafür bekommt, wie man Anderen neuen Mut machen kann. Einen Schutzraum, in dem man die Stärke bekommt, Freiheiten auszuhalten und in dem man sich durchaus auch einmal selbstkritisch fragen kann, wie offen man selber eigentlich wirklich ist und warum man vielleicht doch immer wieder nur bestimmte Zielgruppen erreicht.        Unter dem Dach des Gewächshauses soll ein bunter Strauß an Veranstaltungsformaten wachsen. Das können Seminare, Fortbildungen, Workshops, Arbeitsgruppen, Diskussionsveranstaltungen, Infomaterialien, künstlerische Protestformate … und vieles mehr sein. Wir haben bereits einige Ideen, möchten aber gerne mit Ihnen und euch noch genauer herausfinden, wo die spezifischen Bedarfe von Künstler*innen und Kulturschaffenden liegen. Dazu das Kick Off am 5. März 2018. Hier geht es zum Programm der Veranstaltung. Anmeldungen an Reimann@laft.de Eine Kooperation der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur LAGS und dem Landesverband Freier Theater LaFT gemeinsam mit der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Erfolgreiche Veranstaltung vorbei - viele Fragen offen - Fortsetzung geplant: Am 30. November und 1.Dezember 2017 fand in Wolfenbüttel die Netzwerkplattform "New Connections" statt. Die Plattform brachte professionelle performing artists verschiedener Berufsfelder miteinander in Kontakt. Kolleg*innen, die schon länger oder schon immer in Deutschland leben, trafen sich mit Kolleg*innen, die in den vergangenen Jahren durch Flucht hier angekommen sind oder auf anderen Wegen nach Niedersachsen gekommen sind. Über 80 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Ecken der Welt kamen zusammen, um sich kennen zu lernen, gemeinsam Fragen zu wälzen und im besten Fall neue Projektidden zu stricken. Der Bedarf war überwältigend und wir werden das Netzwerk im kommenden Jahr auf jeden Fall ausbauen und ausweiten. »New Connections« war auf Initiative des boat people projekt in Göttingen, des Landesverbands Freier Theater und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung zustande gekommen. Einen ausführlichen Einblick in die Tagung gibt es hier: New Connections Weiter vernetzen können sich Theatermacher*innen auch über die Facebook-Community von New Connections.    
Am 27. September 2017 haben LaFT-Vorstand Gero Vierhuff und Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic die Zielvereinbarung 2018-2020 zwischen dem LaFT und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterschrieben. Diese Vereinbarung ist die Grundlage für die institutionelle Förderung des Verbands und definiert Themen und Rahmenparameter, an denen das MWK und wir zusammen arbeiten werden. Es geht dabei z.B. um den gemeinsamen Einsatz für faire Arbeitsbedingungen für Künstler*innen, die Ermöglichung der Teilhabe möglichst vieler Menschen an Kulturangeboten, die Weiterentwicklung interkultureller Ansätze und den Ausbau von sparten- und institutionenübergreifenden, hybriden Arbeitsformaten. Ein sehr großer Schritt für uns ist natürlich auch die Erhöhung der Förderung aller Kulturfachverbände, die mit der neuen Zielvereinbarung erstmals Vertragsrealität wird. Wir freuen und auf die nächsten drei Jahre konstruktiver Zusammenarbeit!