"Kultur macht stark" wird verlängert

Das Programm "Kultur macht stark" wird auch über 2017 hinaus bestehen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka kündigte eine neue Förderperiode ab 2018 an. "Es lohnt sich, zu investieren, und deshalb werden wir das Programm fortsetzen", sagte Wanka im Rahmen der ersten bundesweiten Tagung des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« am 6. April.

Die Bundesbildungsministerin sieht die Ziele des Programms bis heute erreicht und betonte, dass der Erfolg des Programms auch dem Engagement der Verbände und Initiativen zu verdanken sei. Deshalb sei es wichtig und gut, die bewährte Zusammenarbeit in einer zweiten Förderperiode fortzusetzen.Die Ausschreibung soll im Herbst 2016 veröffentlicht werden. Zudem wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zunächst bis 2017 zusätzlich fünf Millionen Euro pro Jahr für junge erwachsene Flüchtlinge in diesem Programm bereitstellen.

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. ist seit 2013 mit seinem Programm »tanz + theater machen stark« ein Programmpartner der bis Ende 2017 laufenden ersten Förderperiode - und der Landesverband Freier Theater ist die regionale Beratungsstelle für die Region "Nord".

Im Zuge der Diskussion um eine Forstsetzung wurde das bisherige Programm evaluiert: Seit Beginn des Programms Anfang 2013 wurden bundesweit über 11.500 Maßnahmen durchgeführt. Nach aktuellem Stand werden etwa 360.000 Kinder und Jugendliche in den Projekten erreicht. In 94 Prozent aller Bündnisse für Bildung nehmen Kinder und Jugendliche teil, die sonst kaum Berührung mit kultureller Bildung haben. In 89 Prozent der Bündnisse für Bildung nehmen Kinder und Jugendliche teil, die in schwierigen sozialen oder finanziellen Verhältnissen oder in bildungsfernen Elternhäusern leben. In rund 90 Prozent der lokalen Maßnahmen der kulturellen Bildung sind Ehrenamtliche engagiert.

Weitere Informationen: Pressemitteilung des BMBF


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