Unsere kulturpolitischen Forderungen umfassen die Verbesserung der Arbeitsbedingungen Freier Theater, die Entwicklung und Umsetzung eines Gesamtkonzepts zur Förderung der Freien Theater in Niedersachsen, die Einführung komplementärer Förderinstrumente und Planungssicherheit sowie Spielstätten-Vernetzung.
Einführen komplementärer Förderinstrumente
Der Schwerpunkt der Verbandsarbeit liegt in der Entwicklung und Umsetzung eines Gesamtkonzepts zur Förderung der Freien Theater in Niedersachsen. Dazu gehört neben der Sicherung und Ausweitung der bisherigen Projektförderung und Konzeptionsförderung durch Land, Kommunen und Stiftungen das Einführen komplementärer Förderinstrumente, die die Lücken der Landesförderung schließen:
- Förderung investiver Maßnahmen (Bühnentechnik, bauliche Veränderungen...)
- Spielreihenförderung
- Abspielförderung/Tourneeförderung
- Gastspielförderung
- Spielstättenförderung
- mehrjährige Konzeptionsförderung auch in den Kommunen.
Ziel ist es, die verschiedenen Fördermodelle von Land, Stiftern und Kommunen möglichst sinnvoll zu koordinieren und auf die Erfordernisse der Theater abzustimmen. Investitionen sind die Voraussetzung für professionelles Arbeiten und nicht immer aus den Einnahmen oder durch Sponsoren zu finanzieren. Bühnentechnik ist teuer und nicht durch Provisorien zu ersetzen, Umbauten sind oft aufgrund baurechtlicher Bestimmungen oder im Dienste der Zuschauer - bspw. für ein einladendes Foyer - notwendig. Hier ist Investitionsförderung gefragt. Die monatlichen Belastungen, die ein Theater mit eigener Spielstätte aufbringen muß, sind nicht allein durch das Theater und die Kommunen zu tragen, Mietkosten und Personalkosten zumeist nicht förderbar. Hier ist eine anteilige Spielstättenförderung gefragt.
