STOP! Populistischen Störungen während und rund um Kulturveranstaltungen begegnen Im Rahmen des Gewächshaus für die Demokratie laden der LaFT und der Landesverband Soziokultur...
In eigener Sache: Der LaFT sucht zum 1.1.2020 oder später eine*n Geschäftsführer*in in Teilzeit (30 Stunden/Woche) – für das gleichberechtigte Geschäftsführungsteam mit einer Kollegin. Alles weitere in der Stellenausschreibung.
Vom 08. bis 14. Juni 2020 hisst »Hart am Wind« seine Flagge in Braunschweig. Veranstaltet vom Jungen Staatstheater Braunschweig und dem LOT-Theater werden rund zehn Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Performance zu einem fünftägigen Reigen mit Workshops, Foren, Key-Notes, Diskussionen und Party eingeladen. Das Festival wird sich dem Thema »Demokratie (er)leben« widemen und knüpft für sein Rahmenprogramm an den Fokus auf die Theatervermittlung/-pädagogik an, der bereits in Kiel 2019 angestoßen wurde. Alle zwei Jahre wird das Festival in einer anderen Stadt und von anderen Theatern in Kooperation mit dem Arbeitskreis Nord der ASSITEJ Deutschland ausgerichtet. Ziel der ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) und ihrer Mitglieder ist es, durch Festivals, Arbeitstreffen und Projektförderungen den Austausch und den Fachdiskurs im Kinder- und Jugendtheater zu stärken. In diesem Sinn ist das Festival »Hart am Wind« nicht nur eine Leistungsschau bemerkenswerter Inszenierungen, sondern auch eine Plattform der Vernetzung und Diskussion aktueller gesellschaftlicher, künstlerischer und politischer Diskurse. Noch bis zum 31.12.2019 können sich Freie Theatergruppen und staatlich/kommunale Theater aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg bewerben. Alle Informationen gibt es hier: https://www.festival-hartamwind.de/
Kurz vor den Sommerferien erreichte uns noch eine sehr positive Nachricht: Das niedersächsische Kabinett hat in der Haushaltsklausur am 30. Juni und 1. Juli 2019 beschlossen, die bislang nur einmalig für 2019 erfolgte Verdopplung der Landes-Konzeptionsförderung ab 2020 zu verstetigen. Die Konzeptionsförderung, deren Gesamthöhe bis 2018 bei 255.000 Euro lag, maßgeblich auszuweiten war in den letzten Jahren das vordringlichste Ziel des LaFT-Niedersachsen, da in diese dreijährige Projektförderung mangels alternativer Förderinstrumente sowohl die Gruppen als auch die Spielstätten mit ihren Bedarfen drängen, und der Topf heillos überzeichnet war. Mit dem Haushalt 2019 - und dem Beginn der Konzeptiosnförderperiode 2019-2021 - war es dem LaFT Niedersachsen erstmals gelungen, die Summe einmalig auf 505.000 Euro zu verdoppeln. Dies war Freude und Zitterpartie zugleich, da eine Nichtverstetigung für die einzelnen Theater eine veritable Kürzung ab 2020 bedeutet hätte. Umso schöner ist es nun, dass die kulturpolitischen Bemühungen einen positiven Abschluss gefunden haben, und die erhöhte Konzeptionsförderung ihren festen Platz in der mittelfristigen Finanzplanung des Landes Niedersachsen finden wird. Für den LaFT Niedesachsen ist dies ein extrem wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu einer Spielstättenförderung und einer weiteren Dynamisierung des Fördersystems.