Laufend aktualisierte Hilfen für die Freien Theater und Kulturschaffenden in Niedersachsen

Wir unterstützen die freie Szene in Niedersachsen bei Fragen zur Existenzsicherung in der Corona-Krise. Hier geben wir einen laufend aktualisierten Überblick über die verschiedenen Hilfen für Solo-Selbstständige, Spielstätten, freie Gruppen u.v.m. Bei Fragen sind wir telefonisch erreichbar unter 0511 35 35 486 (von Bargen) oder 0511 35 34 963 (Jacob) oder via Mail: laft@laft.de!

 

Beschlossene Maßnahmen des Landes Niedersachsen:

  • Kofinanzierung von Corona-Bundesprogrammen: Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler, die Mittel aus den Sofortprogrammen des Bundes zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie beantragen. Insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt stehen für die Kofinanzierung der Bundesprogramme bereit. Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler, denen eine Förderung vom Bund bewilligt worden ist, können beim MWK eine Kofinanzierung beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz in Niedersachsen haben, sie zum Zuständigkeitsbereich des MWK gehören und der überwiegende Teil der geplanten Projekte in Niedersachsen durchgeführt wird. Förderkriterien und Antragsformular
  • Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen - zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen in der Kultur: Unter dem Motto "Niedersachsen dreht auf" unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler. Bis zu zehn Millionen Euro stehen dafür aus dem zweiten Nachtrag des COVID-19-Sondervermögens zur Verfügung. "Wir wollen die Kulturszene in Niedersachsen wieder vitalisieren und einen Beitrag dazu leisten, neues kulturelles Leben in Niedersachsen zu ermöglichen", so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. "Unser Ziel ist es, kulturelle Aktivitäten Soloselbstständiger in einem möglichst unbürokratischen Verfahren in den kommenden Monaten zu fördern." Weitere Informationen, die Förderkriterien, Hinweise und das Antragsformular zum aktuellen Programm
    • Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen: Gefördert werden Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de. Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.
    • Förderlinie B: Kulturelle Bildung: Gefördert werden außerdem Ausgaben, die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein. Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Für Anträge aus dem Bereich Erwachsenenbildung wenden Sie sich bitte an die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de. Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.
    • Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte: Gefördert werden innovative Projekte, die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen. Es werden ausschließlich Neuproduktionen gefördert. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebot und Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein. Anträge bis max. 7.999 Euro werden beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) gestellt, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Informationen zu Antragsstichtagen erhalten Sie auf den Internetseiten der Träger der regionalen Kulturförderung. Anträge über 8.000 Euro werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige) gestellt. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.
    • Förderlinie D: Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich: Im Zuge der Projektförderung können auch Solo-Selbstständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden. Antragsberechtigt sind einzelne Solo-Selbstständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen. Anträge sind ausschließlich beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige – Förderlinie D) zu stellen. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.
  • Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine des Landes Niedersachsen: Um den Bestand von Kultureinrichtungen in Niedersachsen zu sichern, gewährt das Land Niedersachsen gemeinnützigen Kultureinrichtungen und Kulturvereinen, die in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, finanzielle Unterstützungsleistungen (Billigkeitsleistungen).
    • Antragsberechtigt sind Einrichtungen und Vereine mit Sitz in Niedersachsen, die überwiegend Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur verfolgen, ein regelmäßiges Kulturangebot vorhalten und in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind. Antragsberechtigt sind gemeinnützige rechtsfähige juristische Personen des privaten Rechts (z. B. e.V., gGmbH, Stiftungen), sofern sie nicht wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig sind. Richtlinien und Anträge
  • Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen: Eingetragene Vereine können ab sofort über die NBank einen Zuschuss bis zu 70 % (bei einer Förderhöhe von mindestens 3.500 Euro und maximal 10.000 Euro) für Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit beantragen. Weitere Informationen
  • Hotline der Niedersächsischen Landesregierung von 8 bis 22 Uhr: 0511 120 6000
  • Informationen zum Kurzarbeitergeld, Gesundheitsschutz u.v.m. sowie Ansprechpartner*innen und Unterstützungsmöglichkeiten über das Land Niedersachsen: Informationen
  • Antworten auf häufig gestellte steuerliche Fragen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus: Informationen

Aktuelle Verordnung, die infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Niedersachsen regelt:

  • AKTUELL: Download der niedersächsischen Verordnung vom 09.10.2020: Hier
    • Darin sind die grundlegenden und wichtigen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus zu finden:
      1. Abstand halten, persönliche Kontakte auf das Notwendige beschränken
      2. Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn kein Abstand von 1,5 Metern möglich ist sowie generell beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen
      3. Hygienekonzepte erstellen und befolgen
      4. Daten erheben beziehungsweise dokumentieren
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen zu der niedersächsischen Verordnung: FAQ
  • Gesundheitsministerin Carola Reimann und Innenminister Boris Pistorius haben am 5. Oktober 2020 ein Handlungskonzept für vier verschiedene Szenarien in der jetzt kommenden nassen und kälteren Jahreszeit vorgestellt. Das Konzept bietet den Behörden vor Ort einen Orientierungsrahmen für mögliche Eskalationsstufen bei wachsendem Infektionsgeschehen: Hier

Maßnahmen der Bundesregierung:

  • Corona-Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige und gemeinnützige Organisationen. Sie soll helfen, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern. Die Corona-Überbrückungshilfe ist erneut nur für die Erstattung fixer Betriebskosten bestimmt. Ein Unternehmer*innenlohn kann nicht geltend gemacht werden. Die Wirtschaftshilfe muss über eine*n Steuerberater*in eingereicht werden. Infos und Antrag
  • Grundsicherung (Hartz IV) - zu beziehen über die vor Ort zuständigen Jobcenter
    Bei Anträgen von Künstlern und Solo-Selbstständige soll die Vermögensprüfung und die Prüfung der Höhe der Wohnungsmiete für ein halbes Jahr ausgesetzt werden. Die »Grundsicherung« beträgt 432 Euro zuzüglich Mietkosten.
      
  • Mietschulden
    Kündigungen von Mietverträgen werden verboten, wenn Einkommensausfälle dazu führen, die Miete nicht mehr zahlen zu können. Das gilt für Mietschulden zwischen 1. April und 30. Juni 2020. Eine Begründung solle nicht nötig sein, ein Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird vermutet. Die Verpflichtung zur Mietzahlung (-nachzahlung) soll dabei bestehen bleiben.
      
  • Kinderzuschlag
    Ein leichterer Zugang soll geschaffen werden: Geprüft wird nur das Einkommen des letzten Monats, nicht das der letzten sechs Monate. Das soll vom 1. April bis 30. September 2020 gelten. Ob Anspruch besteht, soll online überprüfbar sein, ebenso die Antragstellung.

  • Kinderbetreuung
    Familien, die wegen geschlossener Kindergärten und Schulen nicht arbeiten können, sollen im Zuge der Änderung des Infektionsschutzgesetzes entschädigt werden.

Maßnahmen der Beauftragten der Bundesregieung für Kultur und Medien:

  • Programm NEUSTART KULTUR: Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neubeginn des kulturellen Lebens in Deutschland. Für das Programm NEUSTART KULTUR steht rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen, Künstler und andere Kreative zu schaffen. Weitere Informationen

  • NEUSTARTKULTUR: #TakeThat des Fonds Darstellende Künste umfasst insgesamt 11 Programme, hier für Euch im Überblick. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS (Programm wird im November 2020 ausgeschrieben) sowie die Konzeptionsförderung die Förderangebote des Fonds Darstellende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können seit dem 01. Oktober 2020 gestellt werden. Zur Seite des Fonds Darstellende Künste.

  • Mit dem Förderprogramm DIS-TANZEN unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Das Förderprogramm gliedert sich dabei in zwei Förderbereiche: DIS-TANZ-SOLO (Frist: 23.11.2020) richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende, die Impulsförderung DIS-TANZ-IMPULS (Frist: 30.11.2020) unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Weitere Informationen findet Ihr hier.

  • FRIST ABGELAUFEN: NEUSTART KULTUR –„THEATER IN BEWEGUNG“: Programm für Gastspieltheater / INTHEGA-Häuser. Mit dem Programm, initiiert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), sollen die Wiederaufnahme und Stabilisierung des Spielbetriebes in den Gastspielhäusern in der Spielzeit 2020/2021 ermöglicht werden,die aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung zur Pandemie gänzlich gestoppt sind.Esrichtet sich an die Veranstalter mit Gastspielbühnen, die insbesondere im ländlichen Raum die kulturelle Grundversorgung sicherstellen. Ziel ist es, Theater wieder statt-finden zu lassen und damit die dringend notwendige Wiedergewinnung dieses Kulturangebotes, welches jenseits der Metropolen von elementarer Bedeutung ist, zu ermöglichen. Die Antragsunterlagen und Fördergrundsätze sind ab dem 16. September 2020 auf der www.inthega.de/neustart zu finden. Ab dem 9. September 2020 bietet die INTHEGA dazu auch telefonische Beratung an. Infos

  • Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen (über den Fachverband Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) / Antragsfrist: 31.11.2020. Mit dem Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ sollen Kultureinrichtungen bei ihrer Wiedereröffnung und dem wiederaufgenommenen Betrieb unterstützt werden, insbesondere bei der Umsetzung von investiven Schutzmaßnahmen anlässlich der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie sowie mit Blick auf zukunftsgerichteten Investitionen zur Stärkung der Attraktivität der Kultureinrichtungen bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb. So sollen Kultureinrichtungen auch in Zeiten der Krise ihren kulturellen Auftrag erfüllen können und als Orte der Begegnung und Teilhabe mit künstlerischen und kulturellen Mitteln zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen beitragen. Infos

  • Der Fonds Soziokultur fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Bis September 2021 können mindestens 333 Projekte in ganz Deutschland mit einer Maximalsumme von je bis zu 30.000 €, jedoch nicht mehr als 80% des Gesamtbudgets gefördert werden. Das Sonderprogramm fördert Projekte von Einrichtungen bzw. Trägern der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit in freier Trägerschaft bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen Mitarbeiter*innen sowie Netzwerke vor Ort, die neue Formen und Wege kultureller Arbeit mit gesellschaftlicher Wirkung erproben und mittelfristig etablieren möchten. Ziel ist es, die wichtigen Erfahrungen der letzten Monate mit den zahlreichen neuen Ansätzen von „Soziokultur/Kultur auf Abstand“ mit der Verantwortung für freies künstlerisches Personal zu verbinden. Das Sonderprogramm startet mit einer allgemeinen Ausschreibung und ruft zusätzlich in 4 Themenprogrammen in zeitlichen Abständen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte auf. Die möglichen Laufzeiten der Projekte sind infolgedessen unterschiedlich lang, in der Regel nicht länger als bis September 2021. Infos und Anträge

  • Anträge an die Kulturstiftung der Länder für das Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN sind seit dem 15.9.2020 möglich. KULTUR.GEMEINSCHAFTEN (Frist: 15.11.2020) will insbesondere kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen sowie Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung kurz- und mittelfristig in die Lage versetzen, ihre Arbeit sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit digital zu dokumentieren, ggf. inhaltlich sowie technisch aufzubereiten und in ansprechender Form im Internet und in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Infos und Anträge

  • FRIST ABGELAUFEN: Der Bundesverband Soziokultur legt zwei Förderprogramme neu auf. Das erste Programm »Zentren« finanziert sich aus Mitteln von NEUSTART KULTUR, aus dem Bereich »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen«. Hier stehen einmalig Mittel in Höhe von bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung, so dass Kulturzentren, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Initiativen die Möglichkeit einer Förderung für Investitionen in Schutzmaßnahmen erhalten, die die Ansteckungsgefahr für Mitarbeitende und Besucher*innen vor Ort reduzieren, etwa für die Beschaffung von Reinigungs- und Infektionsschutzausstattung oder für den Einbau von Belüftungssystemen. Infos

Stiftung Niedersachsen u.a.

  • Die Förderzusage der Stiftung Niedersachsen wird bei Ausfall einer Veranstaltung grundsätzlich aufrechterhalten. Bitte informieren Sie die Stiftung Niedersachsen rechtzeitig über Veränderungen in Ihren von der Stiftung geförderten Projekten: Infos

  • Parallel zur Arbeit der Allgemeinen Projektförderung entwickelt die Kulturstiftung des Bundes eigene Programme. Derzeit können in den Programmen TURN2, TANZLAND und Jupiter noch keine Anträge gestellt werden. Die aktuellen Termine findet ihr hier.

Corona-Hilfen der Landeshauptstadt Hannover:

  • Soforthilfe der Landeshauptstadt HannoverHilfsprogramm der Region Hannover für Kunst und Kultur sowie hannoverscher Stabilitätspaket sind derzeit ausgeschöpft bzw. beendet.

  • Die Bürgerstiftung Hannover möchte erneut die vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft Hannovers unterstützen. Ab sofort bis zum 27.11.2020 sind Institutionen, Vereine, Kultureinrichtungen sowie andere gemeinnützige Einrichtungen eingeladen, finanzielle Zuschüsse für Kunst- und Kulturprojekte sowie kulturelle Veranstaltungen zu beantragen.

    Insgesamt stehen bis zum Jahresende Fördermittel von rund 30.000 € bereit, um möglichst unterschiedliche Projekte im Bereich bildende Künste, Theater, Tanz, Film, Musik oder Literatur zu ermöglichen. Die Bewilligung erfolgt innerhalb von 4-6 Wochen nach Eingang des Antrages.

    Wichtigste Voraussetzungen für eine Förderung sind:

    ·         anerkannte Gemeinnützigkeit der antragstellenden Institution

    ·         Das Vorhaben muss in Stadt und Region Hannover durchgeführt werden

    ·         Das Vorhaben darf nicht kommerziell orientiert sein oder Eventcharakter haben

    ·         Das Vorhaben muss in der Zukunft liegen

    Innovative Projektideen mit digitaler Ausrichtung oder unter Einbezug einer speziellen Zielgruppe zur kulturellen Teilhabe sind sehr willkommen, aber auch klassische Formate haben gute Chancen. Auch im Jahr 2021 wird es wieder einen Topf für Kunst und Kultur geben!

    Alle Angaben zu Förderrichtlinien und Antragsformular 

Soforthilfe der Stadt Braunschweig:

  • Neben Unternehmen und kulturellen Einrichtungen sollen auch Kulturschaffende unterstützt werden, denen zum Beispiel durch coronabedingt abgesagte Engagements Einnahmen wegbrechen. Sie könnten bis zu 5.000 Euro erhalten, für Musikgruppen und künstlerische Ensembles soll die Förder-Obergrenze bei 6.000 Euro liegen. Diese fehlenden Einnahmen sind in den Bundes- und Landes-Rettungsschirmen in der Regel nicht förderfähig. Darüber hinaus sollen Kulturschaffende für bereits angefallene Kosten für Projekte, die nun nicht mehr oder nur verändert durchgeführt werden können, Kompensationen von bis zu 1.000 Euro erhalten. Zum Förderantrag

Soforthilfe der Stadt Wolfsburg:

  • Die „Soforthilfe Wirtschaft“ gilt für Wolfsburger Kleinstunternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe. Diesen Zuwendungsempfängern soll Hilfe zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Pandemie verursacht wurde, geleistet werden. Ziel ist die Vermeidung von Insolvenzen und Entlassungen sowie die Bestandssicherung von kleinen Unternehmen, Soloselbständigen sowie Angehörigen der Freien Berufe. Es soll eine schnelle, unbürokratische und sofort wirkende Unterstützung erreicht werden. Zum Förderantrag

Unterstützung der freien Szene in Hildesheim:

  • Theaterfonds für die freie Theaterszene Hildesheims der BürgerStiftung Hildesheim ist beendet. Informationen
  • Kulturhilfsfonds der Stadt Hildesheim, ein Sonderfonds zur Projektförderung, ist ausgeschöpft. Informationen

Soforthilfe für Künstler*innen in Göttingen:

  • Soloselbstständige Künstler*innen und kleine Kultureinrichtungen aus Göttingen, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind, konnten bis zum 15. Mai 2020 beim Verein KUNST Projektanträge stellen. Informationen

Kulturhilfen in Osnabrück:

  • Auch die Osnabrücker Kulturszene wurde hart von der Corona-Pandemie getroffen und steht vor ungeahnten Herausforderungen. Neue Wege werden gesucht, um die Vielfalt der Osnabrücker Kultur zu sichern.Trotz beginnender Lockerungen ist ungewiss, wie lange Kulturbetriebe geschlossen bleiben müssen und wann Veranstaltungen wieder im gewohnten Maße stattfinden können. Die Krisensituation hat der Verein Ars Vivendi e.V. zum Anlass genommen, eine Fundraising-Aktion für die lokale Kulturszene zu entwickeln. Informationen und Antrag

KSK, Verwertungsgesellschaften: 

  • GEMA: 40 Millionen Euro starkes Nothilfe-Programm für Mitglieder, für Kunden gelten Kulanzregelungen
    Information
  • Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort): Sozialfonds für in Not geratene Wortautoren, Verleger und ihre Hinterbliebenen
    Information | Richtlinie (pdf-Datei, 109 KB)

  • Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (VG Bild-Kunst): Stiftung Sozialwerk: Einmalige oder befristete Hilfen als Überbrückungszahlungen zur Aufrechterhaltung bestehender Verpflichtungen bei Eintritt einer unerwarteten Notsituation
    Information
      
  • Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL): individuelle und kulturpolitische Zuwendungen
    Informationen
    einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen
    Information
     
      
  • Künstlersozialkasse (KSK): Bei akuten Problemen kann individuelle Zahlungserleichterung gewährt werden. Wenn abzusehen ist, dass die abgabepflichtigen Entgeltzahlungen im laufenden Jahr durch die Auswirkungen des Corona-Virus erheblich geringer ausfallen als im Vorjahr, können die monatlichen Vorauszahlungen auf Antrag herabgesetzt werden. Dazu kann der auf der Homepage der Künstlersozialkasse hinterlegte Antrag genutzt oder ein formloses Schreiben eingereicht werden.

Solidaritätsfonds:

  • Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger: Hilfstopf für freie Mitarbeiter*innen deutscher Bühnen - 500 Euro pro Person für die Existenzsicherung, nach Prüfung: Information
  • Deutsche Orchestervereinigung: Notfallsoforthilfe für freischaffende Musiker*innen: Informationen
      
  • #handforahand für freie Bühnen- und Tontechniker*innen, Beleuchter*innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer*innen
  • ensemble-netzwerk, Allianz der freien darstellenden Künste uvm.: 500 Euro Soforthilfe für Theaterschaffende: Aktion

Entschädigung bei Verdienstaufall durch Quarantäne:

  • Wer aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann nach § 56 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung erhalten. Selbstständige und Freiberufler wenden sich in diesem Falle direkt an das für sie zuständige Gesundheitsamt.

Rechtliche Hilfestellungen für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise:

  • Online-Talk am 31. März 2020 von Kreativ Kultur Berlin / Kulturprojekte Berlin: Was ist rechtlich zu beachten für Akteure aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise? Link
  • Kostenlose Rechtsberatung durch die HÄRTING HELPLINE: Kultur, Gastronomie, Clubs, Events, Sport. Ab sofort bieten wir kostenlose telefonische Erstberatung für Unternehmen, Freelancer und Einrichtungen an, die von Schließungen, Absagen und Ausfällen betroffen sind. Link

Informationen und praktische Hinweise zu Corona-SARS-CoV-2 in unterschiedlichen Sprachen:

 


Themen:

Empfehlen: