Im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hat Staatssekretärin Juliane Seifert (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) am 1. November 2018 im...
Der Haushaltsplanentwurf der niedersächsischen Landesregierung für 2019 ist nicht nur für die Freien Theater ernüchternd - er stellt eine akute Bedrohung für die Vielfalt der gesamten niedersächsischen Theater- und Orchesterlandschaft und für die Aufrechterhaltung eines lebendigen, zeitgenössischen Angebots dar. Aus Perspektive der Freien Theater bleiben nicht nur lange überfällige Zuwächse aus, sondern durch den ersatzlosen Wegfall der Sonderprogramme des MWK für „Kulturelle Integration“ und „Investitionen für kleine und mittlere Kultureinrichtungen“ sehen wir uns mit de facto-Kürzungen konfrontiert. Unter all den Bedarfen, die zur Zukunftssicherung der Freien Theater wichtig sind, liegt anbetracht dieser Situation die absolute Priorität des LaFT nun darauf, einen Weg zu finden, um zumindest die Mittel für die Konzeptionsfördreung ab 2019 um 250.000 Euro zu erhöhen. Als Reaktion auf den für viele Kultureinrichtungen unbefriedigenden Haushaltsplanentwurf hat sich ein neues, großes Bündnis von Theaterschaffenden aller Institutionen und Sparten gegründet, an dem sich der Landesverband Freier Theater beteiligt. Mehr Geld für die gesamte Theaterlandschaft bereits ab 2019 und ein grundsätzliches Umdenken der Kulturpolitik in Niedersachsen sind die zentralen Forderungen. Das Bündnis ruft unter dem Motto "Keine Kulturwüste!" zu einer gemeinsamen Kundgebung am 24. Oktober 2018 vor dem Niedersächsischen Landtag auf:  Keine Kulturwüste! Weiteres Material zur Aktion: Stellungnahme LaFT Gemeinsamer Dachtext der Bündnispartner*innen Aufruf zur Kundgebung Pressemitteilung zur Kundgebung    
Am 26.9.2018 findet der nächste Workshop im Rahmen des „Gewächshaus für Demokratie“ - unserer Kooperationsreihe mit der LAG Soziokultur und der Landeszentrale für politische Bildung zum Thema „Freiheit erhalten, Populismus bekämpfen“ - statt. Das "Gewächshaus für Demokratie" fragt explizit nach Bedarfen von Kulturschaffenden und Künstler*innen angesichts von Populismus, Rechtsruck und anderen demokratiegefährdenden Entwicklungen und reagiert mit einer losen Veranstaltungsreihe auf artikulierte Wünsche. Unter dem Titel Cultural Activism geht es an diesem Tag um künstlerische Methoden zur Stärkung von Demokratie und für den kreativen Umgang mit Populismus und Veranstaltungsformate, mit denen gesellschaftsstabilisierende Prozesse angestoßen und Ermutigungsprozesse unterstützt werden können – in Theorie und Praxis. Alle weiteren Informationen finden sich hier: Cultural Activism
Wenn man in den oder für die Freien Darstellenden Künste arbeitet, wird man immer wieder gefragt, was das denn eigentlich ist, dieses Freie Theater. Auch wenn sich innerhalb des Kulturbereichs die Freien als feste Größe etabliert haben und sich die Strukturen glücklicherweise langsam aber sicher dementsprechend bewegen, haben außerhalb des Fachsektors im Privaten wie im Beruflichen immer noch viele Menschen keine Vorstellung von unserem Arbeitsbereich - oder aber Klischees im Kopf. Um den zu begenen, haben Lena Kußmann (Theater an der Glocksee und Sprecherin der FT Hannover) und Ulrike Seybold vom LaFT einen Text verfasst, der versucht, das heterogene und bewegliche Feld "Freies Theater" in seinen wesentlichen Aspekten zu umreißen.   Der Text steht hier zum Donload bereit. Auf der Seite des Theater an der Glocksee gibt es den Text mit einer Erweiterung um die spezielle Situation der Szene in Hannover.