Auch im Jahr 2019 geht die Reihe „Gewächshaus für Demokratie“ - unsere Kooperation mit der LAG Soziokultur - weiter. Unter dem Arbeitstitel „Politischer Salon on Tour“ sind...
In Folge des Fachtags "Juryverfahren", den wir im April 2018 in Kooperation mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste und der Stiftung Niedersachsen durchgeführt haben, ist ein Artikel für das "Handbuch Kulturmanagment" entstanden, den wir mit freundlicher Genehmigung des Verlags hier als Pre-Print-Version einstellen dürfen. Der Artikel widmet sich der komplexen Thematik rund um die Vergabe von öffentlichen Mitteln – vom Antragsverfahren bis hin zum Bewilligungsbescheid – in den freien darstellenden Künsten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Vergabeverfahren, den Gremienbesetzungen und den Bedarfen der freien Szene. Was gilt es bei der Besetzung neuer Beiräte/Jurys zu beachten? Welche Regeln,Formate und Ziele sind zu berücksichtigen? Was führt zu mehr Transparenz des Verfahrens,mehr Akzeptanz durch die freie Szene und zu demokratischen Entscheidungsstrukturen? Mit vielen Tipps und Beispielen handelt es sich um einen Leitfaden für Praktiker*innen - vor allem für diejenigen, die selber in Jurys sitzen oder diese einberufen. Zum Artikel: Wie das Geld zu den Künstlerinnen und Künstlern kommt  
Im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hat Staatssekretärin Juliane Seifert (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) am 1. November 2018 im Frankfurter Römer den Hildesheimer Kulturwissenschaftler und ASSITEJ Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Schneider mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse geehrt. Geehrt wurde Schneider für seine großen Verdienste für kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt, für das Kinderrecht auf Teilhabe an Kunst und Kultur, für die Wertschätzung und Förderung der Künstlerinnen und Künstler in Deutschland und für den internationalen Austausch. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Verleihung des Deutschen Jugendtheaterpreises und des Deutschen Kindertheaterpreises 2018. Rund 250 Gäste würdigten Schneiders Lebenswerk mit Standing Ovations, Applaus und Dank. Wir graulieren Wolgang Schneider auf´s Herzlichste! Hier gehts zur Pressemeldung der ASSITEJ.
Der Haushaltsplanentwurf der niedersächsischen Landesregierung für 2019 ist nicht nur für die Freien Theater ernüchternd - er stellt eine akute Bedrohung für die Vielfalt der gesamten niedersächsischen Theater- und Orchesterlandschaft und für die Aufrechterhaltung eines lebendigen, zeitgenössischen Angebots dar. Aus Perspektive der Freien Theater bleiben nicht nur lange überfällige Zuwächse aus, sondern durch den ersatzlosen Wegfall der Sonderprogramme des MWK für „Kulturelle Integration“ und „Investitionen für kleine und mittlere Kultureinrichtungen“ sehen wir uns mit de facto-Kürzungen konfrontiert. Unter all den Bedarfen, die zur Zukunftssicherung der Freien Theater wichtig sind, liegt anbetracht dieser Situation die absolute Priorität des LaFT nun darauf, einen Weg zu finden, um zumindest die Mittel für die Konzeptionsfördreung ab 2019 um 250.000 Euro zu erhöhen. Als Reaktion auf den für viele Kultureinrichtungen unbefriedigenden Haushaltsplanentwurf hat sich ein neues, großes Bündnis von Theaterschaffenden aller Institutionen und Sparten gegründet, an dem sich der Landesverband Freier Theater beteiligt. Mehr Geld für die gesamte Theaterlandschaft bereits ab 2019 und ein grundsätzliches Umdenken der Kulturpolitik in Niedersachsen sind die zentralen Forderungen. Das Bündnis ruft unter dem Motto "Keine Kulturwüste!" zu einer gemeinsamen Kundgebung am 24. Oktober 2018 vor dem Niedersächsischen Landtag auf:  Keine Kulturwüste! Weiteres Material zur Aktion: Stellungnahme LaFT Gemeinsamer Dachtext der Bündnispartner*innen Aufruf zur Kundgebung Pressemitteilung zur Kundgebung