Mit rund 1,13 Millionen Euro unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur 50 innovative Projekte aller Sparten, die sich künstlerisch mit der...
Noch bis zum 01.03.2021 können sich professionelle Künstler:innen-Gruppen aus dem Bereich der Darstellenden Künste für ein Stipendium im Jahr 2022 bewerben. Das Besondere an flausen+stipendien ist, dass es sich um eine vierwöchige Forschung an neuen und gewagten Ideen handelt. Das Modellprojekt will professionellen Künstler:innen eine Labormöglichkeit frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen geben. Über vier Wochen kann mit neuen Formen experimentiert werden und der eigene Stil erforscht und hinterfragt werden. Statt einer Premiere gibt es ein öffentliches makingOFF am Abschlussabend, das durch die Forschung führt. Neben kostenloser Nutzung von Bühne und einer Wohnung sowie der Übernahme sonstiger Leistungen (Supervision, ein fachspezifisches Mentoring, Sachkosten etc.) gewährt das Stipendium auch ein Unterhaltsgeld für die Künstler:innen. Im Mai 2021 werden aus allen Bewerbungen 18 Gruppen von einer Vorjury nach Oldenburg zum finalchoice eingeladen, um ihre Idee live zu präsentieren. Anschließend wird eine bundesweite Fachjury tagen und entscheiden, welche dieser Gruppen die Forschungsstipendien in 2022 erhalten. Die Mitglieder der Jury werden hier auf der Website des Projekts vorgestellt. Im Falle von Beschränkungen durch COVID-19 kann das finalchoice wie auch die Stipendien zum gesundheitlichen Schutz aller in digitaler Form durchgeführt werden. Ausführliche Informationen findet ihr hier. flausen+headquarters freut sich auf eure Bewerbungen und Forschungsideen!
Um für dringend notwendige Perspektiven und den Erhalt des kulturellen Lichternetzes in Niedersachsen auch in dieser schwierigen Zeit immer wieder gemeinsam sichtbar zu werden, setzten die Kooperative Freies Theater Hannover (FTH) und die Geschäftsführung des LaFT am vergangenen Montag, den 30.11.2020, mit den Mitarbeiter*innen des Staatstheaters Hannover ein wichtiges Zeichen. Unter dem Motto „Echt schon (sch)lange…“ bildeten sie, rot gekleidet und auf Abstand, zwischen dem Ballhof und der Oper in Hannover eine Menschenkette. Spontan ein Zeichen setzen: Der Deutsche Bühnenverein hatte zu dem „Aktionstag der Theater und Orchester“ aufgerufen. Zahlreiche Theater im Land beteiligen sich mit unterschiedlichsten Beiträgen. „Wir sind da – trotz des Lockdowns!“, lautete der Leitspruch. Artikel aus der HAZ
Interessensvertretung ist ein hohes Gut der politischen Mitbestimmung. Wie wertvoll sie ist, wurde unlängst im Zuge der Corona-Pandemie deutlich.Deutlich wurde leider auch, dass auf Seiten der Kulturschaffenden oftmals große Unkenntnis darüber herrscht, wo und wie die eigenen Interessen Widerhall finden.   In diesem Workshop zeigt Elke Flake Möglichkeiten auf, auf kulturpolitischer Ebene aktiv zu werden. Sie nennt Ansprechpartner:innen, Strategien und Hintergründe für Kulturschaffende, um ihre Interessen erfolgreich in der Kommune durchzusetzen.Bestehende Fragen können vorab eingereicht oder aber in der sich dem Workshop anschließenden Fragerunde gestellt werden. Dr. Elke Flake baute Anfang der 80er Jahre das Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga in Braunschweig mit auf und war hier bis 2019 geschäftsführend im Bereich Verwaltung und Finanzen tätig. Sie war seit 1991 zusätzlich als Regionalberaterin des Landesverbandes Soziokultur Niedersachsen als Kulturberaterin tätig und hatte mit allen Bereichen des freien Kulturbereiches zu tun. Seit Anfang 2019 ist sie freischaffend als Beraterin aktiv.  Anmeldung bis zum 25. November 2020 unter KupoGe - Landesgruppe Niedersachsen: niedersachsen@kupoge-regional.de. Wir versenden zeitnah den entsprechenden Link.