Theaterhaus Hildesheim
DIE CASSANDRA GESCHICHTEN
Di. 21.11.2023 um 16:00 Uhr
Theaterhaus Hildesheim,
Langer Garten 23c, 31137 Hildesheim
“Als Kinder der Kompostisten bestehen wir darauf, dass wir Geschichten schreiben und unsere Leben so leben müssen, dass es Wachstum und Überfluss gibt, gerade weil wir uns im festen Griff wütender Zerstörung und Verelendung befinden.” – Donna Haraway DIE CASSANDRA GESCHICHTEN …erzählen die Lebenszweige von Cassandra in sechs zukünftigen Generationen. Dabei spinnen die sechs Erzählungen utopische oder dystopische Vorstellungen des Zusammenlebens – zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Gefährt*innen. Gemeinsam mit Video und Musik werden die Geschichten im Theaterraum fragmentiert, programmiert und zu einer atmosphärischen Theaterform verwoben. Dabei fragt sich die Inszenierung, wie ein symbiontischer künstlerischer Gestaltungsprozess aussehen kann: Verschiedenste analoge und digitale Disziplinen wie Videotechnik, orchestrale Musik, Künstliche Intelligenz oder Szenisches Schreiben greifen ineinander und erproben beispielhaft eine Form, die die Zukunft kreativer Arbeit annehmen könnte. Als Grundlage für die sechs Erzählungen um Cassandra dienen Camilles Geschichten aus Donna Haraways Buch Unruhig Bleiben. Im letzten Kapitel ihres Werks fordert die Biologin, die sich in ihren Texten mit Technologie, Cyborgs und Zukunft aus einer feministischen Perspektive beschäftigt, zum Spekulativen Fabulieren auf: dem kollektiven Entwerfen von Zukunftsvorstellungen als Science-Fiction-Geschichten. So spielen in Camilles Geschichten verflochtene, symbiotische Lebensformen zwischen Menschen und Krittern (nicht-menschlichen Lebewesen) eine besondere Rolle. Motive aus Haraways Text werden in DIE CASSANDRA GESCHICHTEN aufgegriffen, neu gedacht und um Gedanken zu Symbiosen zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz weiter ergänzt. Content Notes:
Inhalt: Thematisierung von Naturkatastrophen • Verhandlung von Sterben • Im Teil III Wachstumsschmerzen werden Ausgrenzung und das Fremd-Sein im eigenen Körper thematisiert Sensorische Einflüsse: Es kommt in einigen Momenten zu hohen Lautstärken • Der Raum wird in einigen Momenten im völligen Black stehen und die allgemeine Lichtstimmung ist eher dunkel • In der Videoprojektion kommt es in einigen Momenten zu flackerndem Licht
Eine freie Theaterproduktion aus Hildesheim Künstlerische Leitung: Paolo Federico Artisi
Dramaturgie/Grafik: Robert Ziesenis
Musikalische Leitung: Ari Guckeisen
Technische Leitung/VJ: Ina Diallo
Videoarbeit: Béla Salli Conteh
Kostüm: Anouk Lou Falkenstein
Projektdokumentation: Marci Hilma Friebe
Cello: Sara Kanarski
Querflöte: Karoline Spöring
Synthesizer/Keys: Ari Guckeisen
Drums: Toni Lind Cassandra I: Nika Hauger
Cassandra II: Michael Dölle
Cassandra III: Malu von Marschall
Cassandra IV: Janosch Sauer
Cassandra V: Liv Thastum Cassandra
VI: Kaija Knauer Gefördert von: Heinrich-Dammann Stiftung, Friedrich Weinhagen Stiftung, AStA Universität Hildesheim, Studierendenwerk Ost-Niedersachsen In Kooperation mit: LaFT / Landesverband Freie Darstellende Künste in Niedersachsen, Theaterhaus Hildesheim.
Inhalt: Thematisierung von Naturkatastrophen • Verhandlung von Sterben • Im Teil III Wachstumsschmerzen werden Ausgrenzung und das Fremd-Sein im eigenen Körper thematisiert Sensorische Einflüsse: Es kommt in einigen Momenten zu hohen Lautstärken • Der Raum wird in einigen Momenten im völligen Black stehen und die allgemeine Lichtstimmung ist eher dunkel • In der Videoprojektion kommt es in einigen Momenten zu flackerndem Licht
Eine freie Theaterproduktion aus Hildesheim Künstlerische Leitung: Paolo Federico Artisi
Dramaturgie/Grafik: Robert Ziesenis
Musikalische Leitung: Ari Guckeisen
Technische Leitung/VJ: Ina Diallo
Videoarbeit: Béla Salli Conteh
Kostüm: Anouk Lou Falkenstein
Projektdokumentation: Marci Hilma Friebe
Cello: Sara Kanarski
Querflöte: Karoline Spöring
Synthesizer/Keys: Ari Guckeisen
Drums: Toni Lind Cassandra I: Nika Hauger
Cassandra II: Michael Dölle
Cassandra III: Malu von Marschall
Cassandra IV: Janosch Sauer
Cassandra V: Liv Thastum Cassandra
VI: Kaija Knauer Gefördert von: Heinrich-Dammann Stiftung, Friedrich Weinhagen Stiftung, AStA Universität Hildesheim, Studierendenwerk Ost-Niedersachsen In Kooperation mit: LaFT / Landesverband Freie Darstellende Künste in Niedersachsen, Theaterhaus Hildesheim.