Von Peine nach Potsdam: „Spielräume“ bundesweit neu vermessen

Von Peine nach Potsdam: „Spielräume“ bundesweit neu vermessen

Am 16. Juli 2025 haben wir unsere Wissenstransfer-Reihe mit überregionalen Partner*innen aus sieben weiteren Bundesländern in einem intensiven Werkstatt-Format fortgesetzt:

Gemeinsam mit dem Partnerverband Freie Darstellende Künste Brandenburg (https://freie-daku-brandenburg.de) und der Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg (https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/plattform-kulturelle-bildung-brandenburg/) hat der LaFT Kuratorinnen von erfolgreichen Gastspielmodellen aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen, um gemeinsam mit dem anwesenden Fachpublikum konkrete Kriterien für ein nachhaltliges, zukunftsfähiges Gastspielmodell zu erarbeiten, das auf junges Publikum in einem Flächenland ausgerichtet ist.
Denn Niedersachsen gehört (zusammen mit Thüringen und eben Brandenburg) zu den einzigen Bundesländern, die auf Landesebene über keine Gastspielförderung für Kinder- und Jugendtheater verfügen, seit „Neue Spielräume – Theater für Landgrundschulen“ 2023/24 weggebrochen ist. Das muss sich mittelfristig ändern!


Und weil das Flächenland Brandenburg ebenfalls eine Förderstruktur für diesen Bereich aufgleisen möchte, haben wir mit „Voneinander wissen und lernen – Gastspielmodelle im überregionalen Vergleich“ bundesweite Akteur*innen mit ins Boot geholt:
Aus Sachsen-Anhalt Christiane Böhm (LanZe, „Theater als Schule des Sehens“), aus Nordrhein-Westphalen Bettina Maurer (Kultursekretariate NRW, „Kindertheater des Monats“), aus Berlin Ute Kahmann (KiA-Programme), aus Hessen Heike Scharpff (Kaleidoskop), aus Mecklenburg-Vorpommern Jana Sonnenberg (fredak, Förderlinie Gastspiel) und aus Schleswig-Holstein war Anne Witttmiß mit einem Audiobeitrag für das „Kindertheater des Monats Schleswig-Holstein“ vertreten.
Die einzelnen Programme wurden eingangs in Kurzimpulsen vorgestellt und zusammen mit weiteren Gästen (aus Spielstätten, Kulturverwaltung und -Ministerium, Bildungseinrichtungen und -Behörden sowie Künstler*innen) in einem spannenden Austausch reflektiert und befragt (Werkstatt I). Dabei ging es auch um die spezifischen Rahmenbedingungen und gewachsenen Strukturen in den unterschiedliche Ländern und Regionen. Abschließend ist es gelungen (Werkstatt II), auf Basis der vielfältigen bundesweiten Erfahrungswerte drei zentrale Stellschrauben für ein nachhaltig-zukunftsfähiges Programm in Flächenländern herauszuarbeiten. Um deren Justierung für Niedersachsen wird es dann beim finalen „Spielräume neu vermessen“ Termin am 9. Oktober in Wennigsen gehen!

Foto: Michael Wenzlaff

  In Kooperation mit:   brandeb Ges Kultur Geschichte LaFT Brandenb

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